Zum Inhalt der Seite
07.01.2017
Deutscher Kolonialismus

»Nicht ohne uns!«

Nama und Herero wollen Deutschland für Genozid in früherer Kolonie Südwestafrika zur Verantwortung ziehen. Berlin sieht »keine Rechtspflicht«

Von Christian Selz, Kapstadt
Die Geduld der namibischen Volksgruppen Nama und Herero mit der deutschen Bundesregierung ist aufgebraucht. Seit 2012 hatte Berlin mit Vertretern Namibias um eine Haltung zum Völkermord in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika gerungen. Bis zu 100.000 Menschen hatten kaiserliche Truppen zwischen 1904 und 1908 erschossen oder in Konzentrationslagern ermordet. Doch für die Bundesregierung blieb das Erbe des Vernichtungsfeldzugs stets eine vornehmlich juristisc...

Artikel-Länge: 3381 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90