06.01.2017
Terrorismus
Blackbox Amri
Mutmaßlicher Weihnachtsmarkt-Attentäter nutzte 14 Identitäten, mehrfach hatte er Anschläge angekündigt. Behörden blieben untätig
Von Markus Bernhardt, Düsseldorf
Der am 19. Dezember verübte Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche hätte verhindert werden können, wenn Behörden und Geheimdienste Konsequenzen aus vorliegenden Erkenntnissen über den mutmaßlichen Attentäter gezogen hätten. Am Donnerstag traf sich der Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags zu einer Sondersitzung. Er sollte, auf Ansinnen der Opposition, Versäumnisse des NRW-Innenministeriums sowie der Polizei- und Geheimdienstb...
Artikel-Länge: 3520 Zeichen


