Zum Inhalt der Seite
19.12.2016
Literatur

Ein Gott, der liefert

Sterben ist keine gute Angewohnheit: In »Null K« erzählt Don DeLillo von den Ängsten, von den Reichen und von den Versprechen

Von Michael Saager
»Wir werden geboren, ohne eine Wahl zu haben«, heißt es einmal in »Null K«, dem 16. Roman des New Yorker Schriftstellers Don DeLillo. »Müssen wir auch genauso sterben?« Ginge es nach dem milliardenschweren Macher und Entscheider Ross Lockhart – garantiert nicht. Der Mann spricht in pointiert-knappen DeLillo-Sätzen und -Halbsätzen, er sagt: »Technologie, die auf Glauben baut. Darum geht es. Ein anderer Gott. Gar nicht so anders, zeigt sich, als manche der früheren Gö...

Artikel-Länge: 6071 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90