30.11.2016
Trauer und Hasspropaganda
Wie der Tod von Fidel Castro in Osteuropa aufgenommen wurde. Vor allem seine Verdienste für das kubanische Volk werden hervorgehoben
Von Reinhard Lauterbach, Poznan
Der Tod von Fidel Castro hat in Osteuropa gemischte Reaktionen hervorgerufen. In Russland wurde sein Erbe auf breiter Basis gewürdigt, in den osteuropäischen NATO-Staaten waren die offiziellen Kommentare zurückhaltend – vielleicht dem Grundsatz folgend, über Tote Gutes zu sagen oder zu schweigen. Die dortige Presse kolportierte die auch in Westeuropa verkündeten Phrasen über den »Abgang einer Ikone«, die Castros Lebensleistung als Ergebnis seines persönlichen Charis...
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