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19.11.2016

Gegen den Hass

Irmela Mensah-Schramm sorgt seit mehr als 30 Jahren dafür, dass rechte Propaganda im öffentlichen Raum ­keinen Platz hat: Sie entfernt Aufkleber und übermalt Graffiti. Dafür gab es das Bundesverdienstkreuz – und sie wurde von Polizisten angezeigt

Von Carmela Negrete
Ihr Finger zeigt auf eine Bushaltestelle. »Das gibt es doch nicht. Dort ist noch einer«, sagt Irmela Mensah-Schramm und kramt einen Spatel aus ihrer Baumwolltasche mit der Aufschrift »Wer von Asylflut redet, hat Ebbe im Gehirn«. Innerhalb weniger Sekunden hat sie den Aufkleber entfernt. Auf dem Sticker findet sich ein Hinweis auf den Urheber: »Nationaler Widerstand. Bildet Banden.« steht unten. »Das ist eine besonders gefährliche Gruppierung – autonome Nationalisten...

Artikel-Länge: 4999 Zeichen

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