18.11.2016
Verbrannte Erde um Mossul
Ölquellen angezündet: Der IS hinterlässt auf seinem Rückzug nicht nur Tausende Tote und eine traumatisierte Bevölkerung. Der Irak braucht offenbar dringend Hilfe
Von Gerrit Hoekman
Die Terrororganisation »Islamischer Staat« (IS) hinterlässt bei ihrem Rückzug aus dem Irak verbrannte Erde. Südlich von Mossul haben die vermeintlichen Gotteskrieger mindestens 19 Ölquellen in Brand gesteckt, wie die internationale Hilfsorganisation Oxfam berichtet. Die Rauchschwaden im Umkreis der Millionenstadt sollen laut Augenzeugen inzwischen eine Fläche von der Größe Londons bedecken. Offenbar will der IS dadurch Luftangriffe auf seine letzte Hochburg im Irak...
Artikel-Länge: 4950 Zeichen


