27.10.2016
Heikle Themen für Zschäpe
NSU-Prozess: Hauptangeklagte kennt »keine Synagoge in Berlin«. Fragen zu der getöteten Schülerin Peggy will sie schriftlich beantworten
Von Claudia Wangerin
Beate Zschäpe hat am Mittwoch im Münchner NSU-Prozess eine Erklärung verlesen lassen, in der sie bestritt, im Mai 2000 zu Anschlagsvorbereitungen nach Berlin gereist zu sein. Auf Fragen zum »Fall Peggy« wollte sie dagegen noch nicht antworten, kündigte aber dazu eine schriftliche Stellungnahme an, die wie gewohnt einer ihrer Anwälte verlesen soll. Bereits am 13. Oktober war bekanntgeworden, dass DNA-Spuren ihres Komplizen Uwe Böhnhardt am Fundort der Knochen der get...
Artikel-Länge: 3644 Zeichen


