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24.10.2016

Bilanz eines Raubzugs

Klaus Heller sieht in der Geschichte der Privatisierung Russlands eine Rückkehr zur ­kapitalistischen »Normalität«

Von Reinhard Lauterbach
Die neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts gelten in Russland noch heute als negative Folie, vor der fast alles, was den Leuten aktuell zugemutet wird, als kleineres Übel erscheint. Der Verlust an Lebenssicherheit, an Ersparnissen, der Rückgang der durchschnittlichen Lebenserwartung um zehn Jahre bei Männern und acht Jahre bei Frauen, das alles ist für »Friedenszeiten« beispiellos. Nicht zuletzt aus dem Kontrast zu dieser Zeit bezieht Wladimir Putin seine anhaltende P...

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