11.10.2016
Kampf um Einflusssphären
Deutsche Afrika-Politik richtet sich auch gegen die Sonderstellung Frankreichs auf dem Kontinent
Von Jörg Kronauer
Wenn Kanzlerin Merkel heute abend aus Addis Abeba wieder nach Berlin zurückkehrt, sind ihre Afrika-Termine nicht vorbei. Gleich für den morgigen Mittwoch hat sich der Staatspräsident des Tschad, Idriss Déby, angekündigt; am Freitag wird sein Amtskollege aus Nigeria, Muhammadu Buhari, in der deutschen Hauptstadt erwartet. In den Gesprächen soll es – wie schon auf Merkels Afrika-Reise – um Flüchtlinge und den »Antiterrorkrieg« gehen. Nigeria und Tschad kämpfen vereint...
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