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08.10.2016

Die Prinzenaffäre

Die Teilnahme Wilhelm von Preußens an Manövern der Reichswehr führte 1926 zur Entlassung des Chefs der Heeresleitung, General Hans von Seeckt. Der eigentliche Grund dafür war das Bekanntwerden umfassender Aufrüstungs- und Kriegspläne

Von Reiner Zilkenat
Am 8. Oktober 1926 erfuhr die Öffentlichkeit, dass der Chef der Heeresleitung, Generaloberst Hans von Seeckt, vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg entlassen worden war; ausgerechnet vom ehemaligen kaiserlichen Generalfeldmarschall, der die Karriere Seeckts stets gefördert hatte und in ihm den Garanten für die Fortexistenz des preußischen Militarismus innerhalb des Offizierskorps der Reichswehr erblickte. Es musste Schwerwiegendes vorgefallen sein, um den im Vor...

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