08.10.2016
Kompromiss in Sachen Lohngleichheit
Firmen mit 200 und mehr Mitarbeitern sollen Beschäftigten sagen müssen, wieviel die Kollegen verdienen
Von Jana Frielinghaus
Es ist ein bescheidener Erfolg, den sich Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) ans Revers heften kann. Am Donnerstag abend einigten sich die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt auf einen Kompromiss zum sogenannten Entgeltgleichheitsgesetz. Danach sollen Unternehmen mit 200 Beschäftigten und mehr verpflichtet sein, einzelnen Mitarbeitern auf Anfrage mitzuteilen, wieviel diejenigen Kollegen verdienen, die ähnliche oder gl...
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