30.08.2016
»Bei den Kontrollen gibt es kaum Zeugen«
Seit Anfang Juli werden an der italienisch-schweizerischen Grenze vermehrt Geflüchtete abgewiesen. Gespräch mit Salvatore Pittà
Interview: Patricia D'Incau
Zwischen 500 und 600 Geflüchtete sind im italienischen Como gestrandet. Sie leben am Bahnhof oder unter freiem Himmel. Beim Versuch, in die Schweiz einzureisen, werden sie zurückgewiesen. Was ist da los? Seit Anfang Juli führt die Schweiz dreimal mehr Grenzkontrollen durch. Dahinter steht Bundesrat Ulrich »Ueli« Maurer von der Schweizerischen Volkspartei, SVP, der seit den Wahlen im November 2015 die Leitung des Grenzwachtkorps innehat. Es heißt, aufgrund der Schlie...
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