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29.08.2016

Und jetzt alle

»Oh, oh, oh – Arschloch!« Am Wochenende wurde das Nazidorf Jamel gerockt

Von Anne-Lydia Mühle, Jamel
Die Wiese im Garten der Lohmeyers ist frisch gemäht, die Apfelbäume tragen Früchte – eine perfekte Idylle, wären da nicht die Reichskriegsflaggen der Nachbarn. Im Jahr 2004 zogen Birgit und Horst Lohmeyer aus Hamburg-St. Pauli in das Dörfchen Jamel bei Wismar. Seitdem ist das Paar Anfeindungen der Neonazis von nebenan ausgesetzt, die die Gegend zur »national befreiten Zone« deklariert haben. Als Reaktion auf Versuche, sie zu vertreiben, veranstalteten die Lohmeyers ...

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