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26.08.2016

Nicht gesellschaftsfähig. Der Fall Lohfink und die Medien

Von Jana Frielinghaus
Auffällig voreingenommen gegenüber der Beschuldigten wirkten in der verhandelten Sache Staatsanwaltschaft und Gericht. Die meisten Medien übernahmen deren Bewertungen. Am 22. August wurde Gina-Lisa Lohfink vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen »falscher Verdächtigung« zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt (siehe jW vom 23.8.). Sie habe Sebastian C. Und Pardis F. zu Unrecht der Vergewaltigung beschuldigt, befand Richterin Antje Ebner. Obwohl Lohfinks A...

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