25.08.2016
»Olympia, das sind Militärfestspiele«
Jeden dritten deutschen Sportler in Rio stellte die Bundeswehr. Doch die Soldaten schnitten schlecht ab. Ein Gespräch mit Ralf Buchterkirchen
Interview: Johannes Supe
»Wir kämpfen für die Freiheit. Und für Medaillen.« So warb die Bundeswehr vor und während der Olympischen Spiele für sich selbst. Der Einsatz deutscher Militärs für »die Freiheit« ist in dieser Zeitung bereits ausführlich kritisiert worden. Haben die Sportsoldaten der Truppe denn wenigstens Medaillen ergattern können?Nur bedingt. Die Bundeswehr hat 127 Sportsoldaten und -soldatinnen zu den Olympischen Spielen geschickt, also gut 30 Prozent der mehr als 420 deutschen...
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