11.08.2016
Fotos und Wahrheit
»Ein Bild sagt mehr als tausend Worte«, heißt es. In aufgeheizten Situationen kann es in Onlinenetzwerken aber auch Lügen verbreiten
Von Claudia Wrobel
Wann und wo auch immer etwas passiert, wir sind es mittlerweile gewohnt, annähernd live dabei zu sein. Über sogenannte soziale Medien kann man Musikkonzerte streamen und bekommt Fußballergebnisse mit, auch wenn man das Spiel nicht sehen kann. Auch bei Vorfällen wie den zurückliegenden Amoktaten verfolgten Hunderttausende vor ihrem Bildschirm, was in München oder Ansbach passiert ist. Das kann positive Auswirkungen haben, wie am 22. Juli, als Münchner über den Kurzna...
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