-
06.08.2016
- → Kapital & Arbeit
Weniger neue unbefristete Stellen in GB
London. Die britischen Kapitalisten lassen die Arbeiter für die Entscheidung der Wähler, die Europäische Union verlassen zu wollen, zahlen. Die Zahl der neu ausgeschriebenen unbefristeten Stellen sei im vergangenen Monat so stark zurückgegangen wie zuletzt während der Rezession 2009, teilte der Berufsverband für Personalvermittlung (REC) am Freitag mit. Angeblich seien die »wirtschaftlichen Turbulenzen nach dem Votum« der Grund dafür, so REC-Chef Kevin Green. Viele Unternehmen würden nun nur noch befristet einstellen.
Die britische Notenbank senkte am Donnerstag den Leitzins auf das historische Tief von 0,25 Prozent und stockte ihr Wertpapierkaufprogramm auf. Damit stemme sie sich gegen die drohende Rezession im Land, mutmaßt die Nachrichtenagentur Reuters. Auf der Insel herrsche Unsicherheit, ob Großbritannien künftig noch Zugang zum EU-Binnenmarkt haben werde. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!