-
09.07.2016
- → Ausland
Gegen Hillary Clinton wird weiter ermittelt
Washington. Schlechte Nachricht für US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton: In der E-Mail-Affäre wird die Untersuchung durch das Außenministerium der Vereinigten Staaten fortgesetzt. Das berichteten US-Medien in der Nacht zum Freitag übereinstimmend. Nur einen Tag zuvor hatte das Justizministerium auf Empfehlung des FBI die umfangreichste Untersuchung ohne Anklage abgeschlossen. Nun wolle das Außenressort seine interne Überprüfung durchführen, zitiert das Portal The Hill dessen Sprecher John Kirby. Clinton hatte entgegen der Vorschrift für ihre Mails als Außenministerin keine Server der Regierung benutzt. Die neue Recherche soll herausfinden, ob sie Regeln für den Umgang mit vertraulichem Material brach. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
