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23.05.2016

Im besten Sinne parteiisch

Der Debütroman »Reis und Asche« aus Indien erzählt von einem Massaker, das Grundbesitzer 1968 an Bauern verübten. Und von der kommunistischen Bewegung

Von Gerd Bedszent
Die Fundamente kapitalistischer Gesellschaften sind in der postmodernen Literatur kaum Thema. Wer will schon wissen, dass sie mit dem Blut ermordeter Bauern getränkt wurden? Auch in den Kronkolonien des liberalen Großbritanniens, der Keimzelle kapitalistischen Wirtschaftens. In Indien etwa, wo das Empire feudale Gesellschaftsstrukturen und ein barbarisches Kastensystem ungehindert fortbestehen ließ. An diesen Verhältnissen auf dem hinduistisch geprägten Subkontin...

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