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20.05.2016

Fritz Bauers Vermächtnis

Der Staatsanwalt, der die Frankfurter Auschwitzprozesse ermöglichte, wurde durch einen Stein geehrt, sucht aber noch seinesgleichen in der deutschen Justiz

Von Wolf Wetzel
Am Freitag letzter Woche ist in Frankfurt am Main ein Denkmal für einen ungewöhnlichen deutschen Juristen eingeweiht worden: Fritz Bauer hatte ab 1963 als Frankfurter Generalstaatsanwalt in den Auschwitzprozessen die Anklage vertreten. Vor Gericht standen frühere Angehörige und Offiziere der SS-Wachmannschaft in dem Vernichtungslager. Damit machte er sich viele Feinde. Fritz Bauer konnte den eigenen Behörden nicht trauen – weder denen, die er anwies, noch denen er u...

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