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Aufständische begehen Verbrechen in Syrien

Beirut. Syrische Aufständische sind nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International verantwortlich für Kriegsverbrechen in der Stadt Aleppo. Bei ihrem Kampf gegen die Kurdenmiliz YPG in einem Stadtviertel hätten die Rebellen wahllos zivile Ziele wie Moscheen, Märkte oder Straßen beschossen, teilte die Organisation am Freitag mit. Dabei seien nach Angaben von Augenzeugen von Februar bis April mindestens 83 Zivilisten getötet worden, darunter 30 Kinder. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2016, Seite 7, Ausland

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