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11.05.2016

Was interessiert die Nazivergangenheit eines deutschen Konzerns?

Von Yunus Cetin
Am 3. September 1943 kam Lilli Jahn ins »Arbeitserziehungslager Breitenau«. Die 43jährige geschiedene Ärztin war kurz zuvor mit ihren fünf Kindern aus Immenhausen ausgewiesen worden. Sie war die einzige Jüdin in diesem hessischen Ort, den dessen brauner Bürgermeister »judenfrei« machen wollte. Sie ging nach Kassel und heftete in der neuen Wohnung in der Motzstraße 3 ihre Visitenkarte an die Tür: »Dr. med. Lilli Jahn«. Dafür denunzierten sie die Nachbarn, weil sie gl...

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