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12.04.2016

Druck auf das Saftkartell

Ver.di, brasilianische Gewerkschafter und NGOs kämpfen international für anständige Arbeitsbedingungen in Orangenanbau und -verarbeitung

Von Jana Frielinghaus
Die Bundesrepublik ist einer der wichtigsten Orangensaft­importeure weltweit, und der größte Teil des hierzulande billig verkauften Getränks stammt aus Brasilien. 80 Prozent des global gehandelten Apfelsinensaftes werden dort produziert – unter extrem ausbeuterischen Bedingungen. Deshalb arbeiten Aktive der Gewerkschaft ver.di und von Entwicklungsorganisationen wie der »Christlichen Initiative Romero« (CIR) seit rund drei Jahren mit brasilianischen Gewerkschaftern i...

Artikel-Länge: 5334 Zeichen

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