07.04.2016
Weicht oder sterbt! Wie mein Stadtrad zum Schlachtross wurde
Von André Weikard
Meist komme ich von hinten. Erst lautlos, dann mit einer Art Keifen. Das verängstigt die Leute, sie zucken zusammen, manche springen zur Seite. Anfangs war mir das peinlich. Jetzt macht es mir Spaß.Alles begann damit, dass etwas nicht stimmte. Die Bremsklötze meines Fahrrads waren nicht mehr da, wo sie sein sollten. Sie waren verrutscht, die Halterung verbogen. Zieh’ ich die Griffe an, bleibt das Rad zwar noch irgendwann stehen. Es tut aber noch mehr, es quietscht. ...
Artikel-Länge: 2401 Zeichen


