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06.04.2016

Die Sprache des Bösen

Die OECD äußert sich zur Wirtschaftslage der BRD. Ihre Kürzungsforderungen packt die Organisation dabei in Worte, die schön klingen sollen

Von Johannes Supe
Momente der Klarheit sind bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) selten. Aber es gibt sie. So etwa, als der General­direktor des Verbands, José Ángel Gurría, erklärt, was es mit der »Wettbewerbsfähigkeit« auf sich hat: »Steigen die Löhne mehr als die Produktivität, dann bedeutet das einen Verlust von Wettbewerbsfähigkeit.« Umgekehrt gilt das natürlich auch: Wird den Arbeitern ein Gehaltsplus vorenthalten, obwohl mehr und Besse...

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