Zum Inhalt der Seite
21.03.2002

Willkommener Tod in Bologna

Italienische Regierung nutzt Mordanschlag zur Kriminalisierung von sozialen Bewegungen

Von Cyrus Salimi-Asl, Neapel
Der Terrors ist nach Italien zurückgekehrt: Am Dienstag gegen 20.30 Uhr wurde ein Berater des Wohlfahrtsministers Roberto Maroni (Lega Nord) in Bologna vor seinem Haus erschossen. Der Ermordete, Marco Biagi (51), Arbeitsrechtler und Professor an der Universität Modena, hatte an der Ausarbeitung des Gesetzes zur Änderung des Kündigungsschutzartikels 18 des Arbeiterstatuts mitgewirkt, gegen die sich die Gewerkschaften wenden. Außerdem war er Mitautor des Weißbuchs zum...

Artikel-Länge: 2363 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90