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24.02.2016

Nach Osten und wieder zurück

Die ehemals sozialistischen Länder waren für ­deutsche Medienkonzerne lange eine Goldgrube. Die Euphorie ist ­verflogen

Von Gert Hautsch
»Für die WAZ ist kein Platz in Serbien«, verkündete der damalige Wirtschaftsminister des Landes, Mladjan Dinkić, im September 2010 in der Zeitung Večernje Novosti. Der Staat müsse dem Konzern verbieten, in Serbien zu investieren. Das Blatt gehörte zur Hälfte der Essener WAZ-Gruppe (bis 1997 Zeitungsgruppe WAZ, seit 2013 Funke-Gruppe). Diese hatte versucht, die Zeitung komplett zu übernehmen, war aber gescheitert. Der Konzern hatte daraufhin erklärt, dass er sein En...

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