10.02.2016
Notfalls im Alleingang
NATO will von libyscher Regierung zur Intervention eingeladen werden. Aber deren Bildung verzögert sich
Von Knut Mellenthin
Die NATO bereitet ein militärisches Eingreifen in Libyen vor. Die neue Intervention wird mit den Folgen der letzten begründet, die 2011 zum Sturz von Muammar Al-Ghaddafi führte und ein Chaos ohne funktionsfähige Zentralregierung hinterließ. Als Voraussetzung für Militäraktionen der westlichen Allianz in dem nordafrikanischen Land gilt aber die Bildung einer international anerkannten »Regierung der Nationalen Einheit«, die sich dann möglichst schnell mit einem Hilfer...
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