28.01.2016
Athen–Frankfurt und zurück
Entführungskrimi, Sozial- und Emanzipationsdrama: »Ein Atem« will zuviel
Von André Weikard
Es ist eine ewige Mode für überambitionierte, junge, zuweilen etwas verkopfte Regisseure wie Christian Zübert: das multiperspektivische Erzählen. Weil jeder Mensch seine eigene Wirklichkeit konstruiert, gestattet der Filmemacher jeder Hauptfigur eine eigene Version der Geschichte. Die US-Serie »The Affair« hat das zuletzt bis zum Überdruss zelebriert. Jedes Kapitel folgt der Interpretation eines Protagonisten. Mal der der betrogenen Ehefrau, mal des Ehebrechers, mal...
Artikel-Länge: 2810 Zeichen


