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22.01.2016

Diskriminierung bis zum Tod

Familienministerium: Keine Beendigung der Benachteiligung in der DDR geschiedener Frauen bei Renten geplant. UN-Ausschuss eröffnet kein Verfahren

Von Jana Frielinghaus
Das Bundesfamilienministerium, das sich die Frauenrechte auf die Fahnen geschrieben hat, agiert kühl berechnend, wenn es um berechtigte Forderungen von in der DDR geschiedenen Frauen geht. Ende vergangener Woche wurde bekannt, dass deren Gleichstellung mit westdeutschen Rentnerinnen nicht stattfinden wird. Dabei geht es um derzeit noch rund 300.000 Personen, die bei den Altersbezügen stark benachteiligt sind. Der Grund: In den alten Bundesländern werden Geschiedene ...

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