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19.01.2016

Öffentlich gekürzt

Infolge einer desaströsen Steuerpolitik drohen dem »Service public« in der Schweiz schmerzhafte Sparprogramme. Die Gewerkschaften wehren sich

Von Tarek Idri, Bern
Die Parlamentswahlen waren gerade vorbei, als die Schweizer Regierung Ende des Jahres konkrete Pläne bekanntgab, wie sie zukünftig jedes Jahr rund eine Milliarde Franken im Bundeshaushalt einsparen will. Ein Drittel der Summe soll demnach vom Bund selbst kommen, weshalb »namhafte Kürzungen im Personalbereich vorgesehen« seien. In den einzelnen Kantonen wird ebenfalls radikal der Rotstift angesetzt: In Genf werde der Bereich Lohnkosten der Staatsangestellten um fünf ...

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