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09.01.2016

Privatisierung noch bis 2030

Treuhandnachfolgerin BVVG verkauft ehemals volkseigene Ländereien künftig langsamer. Erneut 492 Millionen Euro Überschuss, Bodenpreise weiter gestiegen

Von Jana Frielinghaus
Die Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft (BVVG) verkauft im Auftrag des Bundesfinanzministeriums seit 1992 Felder, Wälder und Seen, die in der DDR Volkseigentum waren. Das Verscherbeln dieses Tafelsilbers brachte dem Bundeshaushalt alljährlich einige hundert Millionen Euro, 2014 sogar mehr als eine halbe Milliarde. Nun geht der Überschuss trotz weiter steigender Hektarpreise langsam zurück, denn es gibt immer weniger Flächen, die noch zu veräußern sind. 201...

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