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Kartellamt: Kein Geld für Energiebereithaltung

Bonn. Das Bundeskartellamt ist weiterhin gegen eine Entlohnung der Stromkonzerne für das Bereithalten nicht benötigter konventioneller Kraftwerke. Ein solches Angebot, das die Branche unter dem Stichwort Kapazitätsmarkt fordert, würde realistischerweise vor allem von den großen vier Kraftwerksbetreibern gestellt werden, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt der Nachrichtenagentur dpa. Für die Betreiber von Kohle- und Gaskraftwerken lohnt sich der Betrieb vieler Anlagen kaum noch. Sie pochen aber darauf, dass die Kraftwerke als verlässliche Reserve gebraucht werden, um bei geringem Ökostromangebot Ausfälle zu verhindern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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