18.11.2015
In deinem Namen
Nicht nur die Geheimdienste greifen nach Daten. Digitaler Identitätsdiebstahl belastet die Opfer und macht umfassenden E-Commerce zur Hochrisikoaktion
Von Joachim Jakobs
Im Juni 2015 berichtete der Journalist Julius Stucke von seinen persönlichen Erfahrungen mit dem Phänomen »Identitätsdiebstahl«: Ein Dritter habe in seinem Namen eine Sitzecke bestellt und nicht bezahlt. Daraufhin habe sich ein Anwalt bei ihm gemeldet und eine Gesamtforderung einschließlich Gebühren in Höhe von 800 Euro eintreiben wollen. Wie sich die Betrüger dem Verkäufer gegenüber als Stucke ausgewiesen haben, ist dem Journalisten nicht bekannt. Die Händler glaub...
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