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14.11.2015

Not, Misswirtschaft, Rassismus

Blitzasylverfahren in Thüringen. Staatsanwaltschaft prüft Korruptionsverdacht gegen Mitarbeiter im Suhler Asylheim. Umfrage bestätigt rassistische Vorurteile

Von Susan Bonath
Haben Wachleute und Betreuer im überfüllten Erstaufnahmelager Suhl die Notlage von Flüchtlingen ausgenutzt und ihnen gegen Geld eine menschenwürdigere Unterkunft besorgt? Diese Vorwürfe, die ein syrischer Asylsuchender gegenüber dem US-Medienportal Buzzfeed geäußert hatte (siehe auch jW vom 11. November), prüft jetzt die Staatsanwaltschaft der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt. Sprecher Hannes Grünseisen bestätigte am Donnerstag auf jW-Nachfrage: »Wir gehen dem Verd...

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