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30.10.2015

»Im Gefängnis gibt es kein Internet«

In den deutschen Haftanstalten schreibt man noch Briefe. Auch Zeitungen werden gelesen. Denn das Netz ist dort nicht zugänglich. Ein Gespräch mit Sybill Knobloch

Interview: Johannes Supe
Frau Knobloch, haben Sie diese Woche schon Post bekommen? Ja klar, Dutzende Briefe. Etwa 400 Mitteilungen von Gefangenen erhalten wir im Monat, also gut hundert in der Woche. Heute ist Freitag, Sie können sich also vorstellen, was bei uns angekommen ist. Ihnen schreiben Gefängnisinsassen, die gern eine Zeitung bekommen möchten. Was bringen die zu Papier? Das sind in der Regel kurze Briefe. Viele haben schon ganz konkrete Lesewünsche, hätten also gern eine bestimmte ...

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