Zum Inhalt der Seite

Internierungslager für Flüchtlinge

Athen. Die griechische Küstenwache hat binnen 48 Stunden mehr als 2.000 Flüchtlinge vor den Inseln der Ostägäis gerettet, teilte sie am Sonntag mit. Am Samstag kündigte der griechische Einwanderungsminister Giannis Mouzalas an, auf Lesbos ein als »Hotspot« bezeichnetes Internierungslager für Flüchtlinge einzurichten. Insgesamt sollen auf den griechischen Inseln fünf »Aufnahme- und Registrierungszentren« aufgebaut werden. Laut Medienberichten sollen Neofaschisten am Freitag ein Schlauchboot mit Flüchtlingen attackiert haben. Die Angreifer machten das Boot fahruntüchtig, das daraufhin stundenlang mit den Menschen auf dem offenen Meer trieb. (AFP/dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2015, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!