Zum Inhalt der Seite

USA: Entschädigung für Polizeimord

Washington. Nach den tödlichen Schüssen eines weißen Polizisten auf einen schwarzen Autofahrer hat sich die Stadt North Charleston in den USA mit der Familie des Opfers auf eine Entschädigung geeinigt. Der Stadtrat stimmte einer außergerichtlichen Zahlung in Höhe von umgerechnet rund 5,7 Millionen Euro zu, erklärte der Bürgermeister. Dem 50-jährigen Walter Scott war Anfang April von einem weißen Polizisten von hinten fünfmal in den Rücken geschossen worden. Nach Medienberichten war er gestoppt worden, weil eines der Rücklichter an seinem Auto nicht funktionierte. Als er versuchte wegzulaufen, feuerte ein Polizist auf den Unbewaffneten. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2015, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!