05.10.2015
Genug Blut vergossen
Kolumbien: Präsident Santos verteidigt Abkommen mit der FARC-Guerilla
Von André Scheer
Nach dem Durchbruch in den Verhandlungen zwischen den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) und der kolumbianischen Regierung Ende September versucht die rechte Opposition, ein Ende des seit Jahrzehnten anhaltenden Bürgerkriegs in dem südamerikanischen Land zu verhindern. Staatschef Juan Manuel Santos warf am Freitag in Bogotá seinen Gegnern vor, sie würden jedes Abkommen attackieren und auch einen Vertrag »zwischen Engeln« ablehnen, weil für sie »der Fried...
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