Zum Inhalt der Seite
01.10.2015

Der Staat liest mit

Schweizer Geheimdienst erhält weitreichende Ausspährechte

Von Patricia D’Incau/Bern
Die Schweiz baut ihren Staatsschutz aus. Mit dem Nachrichtendienstgesetz (NDG), das am vergangenen Freitag vom Parlament verabschiedet wurde, ist es der Spionageabteilung der Alpenrepublik künftig erlaubt, private Gespräche mitzuhören, Nachrichten mitzulesen, Räume zu verwanzen und Computer zu hacken. Auch die Überwachung des Internets gehört neu zur Aufgabe des Geheimdienstes, der für die Analyse und Aufklärung der »Bedrohungslage« im In- und Ausland zuständig ist....

Artikel-Länge: 4288 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90