30.09.2015
Warten auf Gerechtigkeit
21 Jahre nach dem Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Buenos Aires soll ein neuer Prozess für Aufklärung sorgen
Von Gaby Weber/Buenos Aires
Mehr als 21 Jahre nach dem Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires am 18. Juli 1994 sind die Hintergründe weiterhin ungeklärt. 85 Menschen waren bei dem Attentat ums Leben gekommen. Ein neuer Prozess, der Ende August begonnen hat, soll die Frage beantworten, wer damals für die Behinderung der Ermittlungen und die Vertuschung von Beweisen verantwortlich war.
Angeklagt sind der frühere Staatspräsident Carlos Menem, dessen Geheimd...
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