11.09.2015
E.on beugt sich dem Druck
Energiekonzern will seine Atomkraftwerke doch behalten. Unternehmensaufteilung weiter aktuell
Von Bernd Müller
Der Druck von Bundesregierung und Öffentlichkeit auf die deutschen Energiekonzerne zeigt Wirkung: E.on, Deutschlands größter Stromanbieter, hat am Mittwoch abend überraschend angekündigt, seine inländischen Atomkraftwerke nicht in eine andere Gesellschaft auszulagern und will nun selbst für deren milliardenschweren Abriss aufkommen. Mit dieser Entscheidung reagierte das Unternehmen auf Pläne von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), die Haftungsregeln zu verschä...
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