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10.09.2015

Und niemand steht über mir

Dokfilm als Gottesdienst: »Giovanni Segantini – Magie des Lichts« mit einem raunenden Bruno Ganz

Von André Weikard
»Die Kunst stirbt niemals, sie ist mit unseren Leidenschaften verknüpft, deshalb ist sie unzerstörbar.« Sätze mit so viel Pathos verzeiht man nur wenigen. Werner Herzog vielleicht. Und Bruno Ganz. In Christian Labharts schwelgerischem Dokumentarfilm »Giovanni Segantini – Magie des Lichts« muss Sprecher Bruno Ganz viele solcher Sätze sagen. Sie alle stammen aus der Feder Giovanni Segantinis (1858–1899). Denn der Dokfilmer Labhart ließ nur einen einzigen Zeugen für se...

Artikel-Länge: 4080 Zeichen

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