04.09.2015
»An der Grenze nach Kobani gilt eine Ausnahmeregelung«
Viele Bewohner der syrisch-kurdischen Stadt, die vom IS zerstört wurde, noch immer auf der Flucht. Wiederaufbau durch die Türkei erschwert. Gespräch mit Martin Glasenapp
Interview: Wolfgang Pomrehn
Das Bild des ertrunkenen Aylan Kurdi erschüttert die Welt. Er war drei, als er auf der Flucht vor Krieg und islamistischem Terror im Mittelmeer ertrank. Was wissen Sie über die Hintergründe?
Soweit wir aus Telefonaten wissen, ist Aylans Familie vor einem Jahr aus der syrisch-kurdischen Stadt Kobani geflohen. Das war zu der Zeit, als die Stadt vom »Islamischen Staat« (IS) angegriffen wurde. Danach waren sie wohl in der Türkei und wollten vermutlich nach Kanada...
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