15.12.2001
Medizinische Versorgung von Flüchtlingen: Niemand verantwortlich?
jW sprach mit Ramazan Salman, Geschäftsführer und Direktor des Ethno-Medizinischen Zentrums in Hannover
Interview: Irene Poczka
F: Wie beurteilen Sie die Möglichkeiten für Flüchtlinge, eine angemessene medizinische Versorgung zu bekommen?
Unsere Erfahrung zeigt, daß nicht das Angebot, sondern der gleichberechtigte Zugang Mangelware ist. Davon sind Migranten und Flüchtlinge besonders betroffen. Gerade medizinische Beratung, medizinische Versorgung, Suchthilfe und psychiatrische Behandlung bekommen Flüchtlinge kaum. So gibt es beispielsweise ausreichend Psychiater in Deutschland, die es le...
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