14.12.2001
Brechmittelgabe geht weiter
Hamburger Staatsanwalt weist Obduktion der Leiche von mutmaßlichem Drogendealer an
Von Birgit Gärtner
Archidi J. ist tot. Der 19jährige Asylbewerber aus Kamerun erlitt einen Herzstillstand, während ihm im Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE) gewaltsam das Brechmittel Ipecacuanha per Nasensonde verabreicht worden war. Als am Mittwoch bei zwei neurologischen Tests im Abstand von mehreren Stunden keine Gehirnströme mehr registriert wurden, schalteten die Ärzte die lebenserhaltenden Geräte ab. Der Tod des mutmaßlichen Drogendealers hat in der Hansestadt zu ...
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