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20.05.2015

Ein unmoralisches Angebot

Berlin: Nach Streiks des Staatsballetts macht Geschäftsführung zwiespältige Zugeständnisse

Von Gisela Sonnenburg
Der Streik der Ballerinen und Ballerini des Staatsballetts Berlin trägt Früchte: Nach vier ausgefallenen Vorstellungen und einem Verlust an Eintrittsgeldern in Höhe von über 100.000 Euro macht Georg Vierthaler, geschäftsführender Direktor der Truppe, Zugeständnisse. Mindestgagen, Zulagen für Sonderleistungen, eine Regelung für freie Tage – fast alles, was die Gewerkschaft ver.di für die Tänzer gefordert hatte, scheint auf einmal durchsetzbar. Vierthaler macht seine ...

Artikel-Länge: 3405 Zeichen

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