07.05.2015
Athen muss blechen
Griechenland mobilisiert letzte Reserven für Zinszahlungen an IWF. Wegen der ausstehenden Kredite wird weiter gefeilscht
Von Dieter Schubert
Der Begriff »Geldgeber« für die »Troika« ist irreführend: Das völlig klamme Griechenland hat inzwischen die letzten liquiden Reserven zusammengekratzt und am Mittwoch 200 Millionen US-Dollar (178 Millionen Euro) an den IWF überwiesen. Dabei steht das Land seit Monaten vor der Pleite. Der Internationale Währungsfonds gehört neben der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB) zu dem bislang als »Partner« Griechenlands aufgetretenen Dreiergespann, das sich ö...
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