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06.05.2015

»Wut und Ohnmacht sind der Antrieb«

Seit zehn Jahren befasst sich ein Filmemacher mit Protestkultur. Es droht ein Erstarken der Rechten

Interview: Gitta Düperthal
Sie laden anlässlich des zehnjährigen Jubiläums Ihrer Dokumentarfilmreihe über Protestbewegungen »Neue Wut« für kommenden Dienstag nach Frankfurt am Main ein, um Bilanz zu ziehen. Weshalb haben Sie, als freier Fernsehjournalist, dieses Projekt ins Leben gerufen? Angefangen hatte alles mit dem Dokumentieren der Anti-Hartz-IV-Bewegung, die bekanntermaßen zum Scheitern von Gerhard Schröders SPD-Bundesregierung geführt hat. Als 2003 die Massenproteste in Berlin geg...

Artikel-Länge: 3955 Zeichen

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