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06.05.2015

Selbst eingebrockt

Konzerne jammern über GDL-Streik

Von Daniel Behruzi
Jammern konnten die Unternehmer schon immer gut. Ob Mindestlohn, Energiewende oder Erbschaftssteuer – stets ist der »Standort Deutschland« in Gefahr. So auch jetzt wieder. Die Wirtschaftslobbyisten spucken Gift und Galle über den 138-Stunden-Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Güterverkehr. »Die erneute Eskalation im Tarifstreit bei der Bahn schadet dem Industriestandort Deutschland massiv«, so beispielsweise Dieter Schweer vom Bundesverband d...

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